Heinrich Mann Der Kopf

Der Kopf

»Wir dürfen beruhigt in die Zukunft blicken, denn die Deutschen haben drei Eigenschaften, die uns in dieser Stärke keiner nachmacht, Arbeitskraft, Organisation, Methode. Mit ihrer Hilfe begegnen wir den schwersten Konflikten.«
(Graf Leopold Lannas, S. 127 in diesem Buch)

Die beiden Intellektuellen Klaus Terra und Dr. Wolf Mangolf steigen im Deutschen Kaiserreich unter Wilhelm II. zu einflußreichen Persönlichkeiten auf. Während Zeitgenossen den Autor selbst und seinen jüngeren Bruder Thomas Mann als Vorbilder für Terra und Mangold sahen, nannte Heinrich Mann Frank Wedekind als Vorbild für Terra sowie Maximilian Harden als Inspiration für Mangolf: „Ich habe bei Mangolf am Häufigsten an Harden gedacht. Terra habe ich so sehr an Wedekind angenähert, daß er seine Sprache und Sätze aus seinen Stücken spricht.“

„Der Kopf“ ist der dritte und letzte Teil von Heinrich Manns ebenso bedeutsamer wie vielgelesener Werkreihe zum Wilhelminismus. (Teil 1: Der Untertan. Roman des Bürgertums, erschien erstmals im Dezember 1918;
Teil 2: Die Armen. Roman des Proletariers, erstmals erschienen im August 1917; und der hier vorliegende Teil 3: Der Kopf. Roman der Führer, erschienen 1925). Hier erscheint der Roman als vollständige Taschenbuch-Neuausgabe.

Heinrich Mann.
Der Kopf.
Erstdruck: Paul Zsolnay Verlag, Wien 1925.
Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck.

Vollständige Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen, Juni 2021.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

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