Joseph Conrad - Das Ende vom Lied

Das Ende vom Lied

„Die Sofala hielt auf den dunklen Küstenstreifen zu, der in einem gegebenen Augenblick, wenn das Schiff nahe genug heran war, verschiedene leuchtende Einbuchtungen aufwies – die Mündung eines hochgehenden Flusses. Dann arbeitete sich die Sofala stromaufwärts durch eine braune Flüssigkeit, drei Teile Wasser und ein Teil schwarze Erde, zwischen niedrigen Ufern hin, drei Teile schwarze Erde und ein Teil Brackwasser, wie sie es einmal in jedem Monat, durch sieben Jahre hindurch oder noch länger getan hatte, lange bevor Kapitän Whalley von ihrem Dasein gewußt, lange bevor er daran gedacht hatte, er könnte jemals etwas mit ihr und ihren unabänderlichen Reisen zu tun haben.“

Joseph Conrad.
Das Ende vom Lied.
Übersetzt von Ernst Wolfgang Freissler.
Originaltitel: The End of the Tether, J. M. Dent and Sons Ltd., London 1902.

Neuausgabe, durchgesehener Neusatz, LIWI Verlag, Göttingen 2020.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

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