Bartleby, der Schreiber

Mit Bartleby schuf Herman Melville eine der rätselhaftesten Figuren der Weltliteratur: einen Schreiber, der in einer Kanzlei an der Wall Street arbeitet, bis er eines Tages jede weitere Aufgabe mit dem berühmten Satz verweigert: „Ich möchte lieber nicht.“

Aus dieser stillen Weigerung entsteht eine Erzählung von unheimlicher Modernität. In ihrer Mischung aus Büroalltag, Absurdität und existenzieller Verstörung weist sie voraus auf Gogol, Kafka und Beckett.

Ein Meisterwerk über Entfremdung, Einsamkeit und die Macht des Widerstands. Erstmals erschienen 1853. Erstübersetzung ins Deutsche 1939. Hier als Taschenbuch-Neuausgabe.

Herman Melville. Bartleby, der Schreiber. Eine Geschichte aus der Wall Steet. Übersetzt von Karl Lerbs. Erstdruck des Originals: Bartleby, the Scrivener: A Story of Wall Street, in: Putnam’s Magazine, November/Dezember 1853. Deutsche Erstübersetzung: Karl Lerbs: Bartleby, in: Corona, Jahr IX, Heft 4, Verlag R. Oldenbourg, München/Berlin 1939. Textgrundlage dieser Ausgabe: Karl Lerbs: Bartleby, Verlag Die Arche, Zürich 1946. Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753804699
Ein Meisterwerk über Entfremdung, Einsamkeit und die Macht des Widerstands.. 22,0 cm / 15,5 cm / 0,5 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Juli 2026 – 56 Seiten

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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