Gedichte

Zwischen Naturbetrachtung, Liebesgedicht und philosophischer Reflexion entfaltet Friedrich Hebbels Lyrik eine unverwechselbare Spannung:

Schönheit erscheint bei ihm oft im Licht der Vergänglichkeit, das persönliche Gefühl öffnet sich ins Allgemeine, und selbst einfache Bilder gewinnen eine fast schicksalhafte Tiefe.

Die vorliegende Ausgabe beruht auf der Ausgabe letzter Hand, der letzten zu Hebbels Lebzeiten erschienenen Gedichtauswahl. Damit liegt seine Lyrik in der maßgeblichen Form vor, die der Autor selbst noch verantwortet hat.

Versammelt sind alle berühmten Gedichtte Hebbels, darunter Sommerbild („Ich sah des Sommers letzte Rose steh’n“, S. 108), Herbstbild („Dieß ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!“, S. 110) und Nachtlied („Quellende, schwellende Nacht“, S. 19).

Erstmals erschienen 1857. Hier als Taschenbuch-Neuausgabe.
Friedrich Hebbel. Gedichte. Nach der Ausgabe letzter Hand. Gedichte von Friedrich Hebbel. Gesammt-Ausgabe, stark vermehrt und verbessert, Cotta, Stuttgart 1857. Der Text dieser Ausgabe folgt:

Friedrich Hebbel: Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe. Besorgt von Richard Maria Werner. 1. Abteilung: Werke, B. Behr s Verlag, Berlin 1911 ff. Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753804675
Mit den berühmten Gedichten Sommerbild, Herbstbild, Nachtlied, Ich und Du u. v. a.. 22,0 cm / 15,5 cm / 1,9 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Juli 2026 – 268 Seiten

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 06. März 2026

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