Die Welt von Gestern - Stefan Zweig

Berliner Kindheit um neunzehnhundert

In „Berliner Kindheit um neunzehnhundert“ kehrt Walter Benjamin zu den Orten und Bildern seiner frühen Jahre zurück.

Mit außergewöhnlicher sprachlicher Genauigkeit erinnert er sich an Straßen, Innenräume, Spiele, Gegenstände und Begegnungen im Berlin der Jahrhundertwende.

Aus einzelnen Momentaufnahmen entsteht das poetische Panorama einer Kindheit – und zugleich das Bild einer Welt, die längst verschwunden ist.

Erstmals erschienen 1950. Hier als Neuausgabe.

Walter Benjamin. Berliner Kindheit um neunzehnhundert. Erstdruck: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1950. Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753805351
Erinnerungsbilder aus dem Berlin der Jahrhundertwende.

22,0 cm / 15,5 cm / 0,5 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
September 2026 – 56 Seiten

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Berühmte Zitate

„Sich in einer Stadt nicht zurechtfinden heißt nicht viel. In einer Stadt sich aber zu verirren, wie man in einem Walde sich verirrt, braucht Schulung.“

Tiergarten, S. 14 der LIWI-Ausgabe

„Die Zeit veraltete in diesen schattenreichen Gelassen, die sich auf die Höfe öffneten.“

Loggien, S. 8 der LIWI-Ausgabe

„Die Fee, bei der er einen Wunsch frei hat, gibt es für jeden.“

Wintermorgen, S. 18 der LIWI-Ausgabe

„Und weil die Ferne, wenn es schneit, nicht mehr ins Weite sondern ins Innere führt, so lagen Babylon und Bagdad, Akko und Alaska, Tromsö und Transvaal in meinem Innern.“

Knabenbücher, S. 18 der LIWI-Ausgabe

„Das Kind jedoch, das einmal mit im Bunde gewesen war, hält sich, von dieser Gruppe eingefaßt, auf seiner Loggia wie in einem längst ihm zugedachten Mausoleum auf.“

Loggien, S. 9 der LIWI-Ausgabe

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 23. September 2026