Die letzten Tage der Menschheit

Mit Die letzten Tage der Menschheit schuf Karl Kraus eines der bedeutendsten Antikriegswerke der deutschsprachigen Literatur. In hunderten Szenen, Stimmen und Zitaten entwirft er das Panorama einer Gesellschaft, die sich im Rausch von Patriotismus, Pressehetze und militärischer Selbsttäuschung selbst zugrunde richtet.

Im Mittelpunkt steht nicht das Schlachtfeld, sondern die Welt hinter der Front: Journalisten, Politiker, Militärs, Geschäftsleute und Bürger, deren Worte den Krieg rechtfertigen, verklären und zur Normalität werden lassen. Aus der Montage tatsächlicher Äußerungen und Dokumente gewinnt das Werk seine bis heute verstörende Kraft.

Das Ergebnis ist eine ebenso radikale wie zeitlose Anklage gegen Krieg, Propaganda und die Selbsttäuschung der Öffentlichkeit.

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Karl Kraus. Die letzten Tage der Menschheit. Entstehung in den Jahren 1915 bis 1922 als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg.

Erstdruck in vier Heften der Zeitschrift „Die Fackel“, Wien 1918/1919, Epilog im Dezember 1918, Vorspiel und fünf Akte 1919.

Erste Buchausgabe: Verlag „Die Fackel“, Wien und Leipzig 1922.

Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Verlag Volk und Welt, Berlin 1971. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753805290
Das Jahrhundertwerk über die Macht des Krieges und die Sprache der Propaganda.

22,0 cm / 16,0 cm / 3,8 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
September 2026 – 544 Seiten

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 17. September 2026

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