Segen der Erde

„Segen der Erde“ ist Knut Hamsuns großer Roman über die Sehnsucht nach einem einfachen, ursprünglichen Leben inmitten der Natur.

Isak zieht hinaus in die unberührte Wildnis Nordnorwegens. Dort, fern von Dörfern und Städten, baut er sich ein Zuhause. Aus einer einfachen Hütte entsteht nach und nach ein Hof, aus Einsamkeit eine Familie.

Eines Tages tritt die junge Inger in Isaks Leben, und beide sind fortan eng mit der Natur, den Jahreszeiten und dem kargen Land verbunden.

Mit seiner schlichten, kraftvollen Sprache schuf Hamsun einen Roman von großer Ruhe und herber Schönheit.

„Segen der Erde“ erschien 1917, erregte weltweit Aufsehen, und 1920 erhielt Hamsun dafür den Nobelpreis für Literatur.

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Ein zeitloser Klassiker über Natur und Zivilisation, Ursprünglichkeit und Veränderung – und über die Sehnsucht nach einem Leben im Einklang mit der Natur.
Hier als Taschenbuch-Neuausgabe.

Knut Hamsun. Segen der Erde. Roman. Übersetzt von Pauline Klaiber-Gottschau. Erstveröffentlichung: Markens Grøde, Gyldendalske Boghandel, Nordisk Forlag, Kristiania und Kopenhagen, 1917. Deutsche Erstausgabe: Segen der Erde. Berechtigte Übersetzung von Pauline Klaiber-Gottschau, revidiert von J. Sandmeier. Albert Langen, München, 1918. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Erstdruck. Die Rechtschreibung wurde beibehalten; offensichtliche Druckfehler wurden behutsam korrigiert. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753805115
Der große Nobelpreis-Roman über nordische Wildnis und ein Leben im Einklang mit der Natur. 22,0 cm / 15,5 cm / 2,3 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
August 2026 – 320 Seiten

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Berühmte Zitate

„Das führte zu großer Liebe zwischen ihnen, einer verrückten Liebe, sie schmiegten sich aneinander an in der Gefahr, sie war voll urwüchsiger Süßigkeit gegen ihn, und er wurde wild und unmäßig gierig nach ihr, der Mühlengeist, der Klotz.“

Erster Teil, Kapitel 7, S. 54 der LIWI-Ausgabe

„Der lange, lange Pfad über das Moor in den Wald hinein — wer hat ihn ausgetreten? Der Mann, der Mensch, der erste, der hier war. Für ihn war noch kein Pfad vorhanden.“

Erster Teil, Kapitel 1, S. 5 

„Der Sternenhimmel, das Rauschen des Waldes, die Einsamkeit, die Schneemassen, die Gewalten auf der Erde und über der Erde stimmten ihn oftmals am Tage nachdenklich und andächtig.“

Erster Teil, Kapitel 1, S. 9

„Ja, gewiß hatte er großes Glück gehabt, und er fühlte immer mehr einen heißen Drang in sich aufsteigen, Zuneigung oder Liebe, oder was es nun genannt werden konnte.“

Erster Teil, Kapitel 1, S. 11

„Die Liebe macht den Klugen dumm.“

Erster Teil, Kapitel 1, S. 11

„Die Liebe macht den Dummen klug.“

Erster Teil, Kapitel 1, S. 11

„O diese Inger, er liebte sie, und sie liebte ihn wieder, sie waren genügsam, sie lebten im Zeitalter des Holzlöffels und hatten es gut.“

Erster Teil, Kapitel 2, S. 14

„Korn, das war das Brot, Korn oder nicht Korn, das war Leben oder Tod.“

Erster Teil, Kapitel 3, S. 25

„Droben im Ödland hat jede Jahreszeit ihre Wunder, aber immer und unveränderlich sind die dunklen, unermeßlichen Laute von Himmel und Erde, das Umringtsein nach allen Seiten hin, die Waldesdunkelheit, die Freundlichkeit der Bäume. Alles ist schwer und weich zugleich, kein Gedanke ist da unmöglich.“

Erster Teil, Kapitel 16, S. 133

„Das junge Herz hat seine unerforschlichen Gründe.“

Erster Teil, Kapitel 19, S. 170

„Kunst, Zeitungen, Luxus, Politik waren gerade soviel wert, als die Menschen dafür bezahlen wollten, nicht mehr. Der Erntesegen aber mußte erarbeitet werden um jeden Preis, das war der Ursprung, die Quelle von allem und jedem.“

Zweiter Teil, Kapitel 9, S. 273–274

„Der Mensch und die Natur bekämpfen einander nicht, sie geben einander recht, sie treten nicht in Wettbewerb, laufen nicht um die Wette irgendeinem Vorteil nach, sie gehen Hand in Hand.“

Zweiter Teil, Kapitel 12, S. 312

„Ihr habt alles, was ihr zum Leben braucht, alles, wofür ihr lebt; ihr werdet geboren und erzeugt neue Geschlechter, ihr seid notwendig auf der Erde. Das sind nicht alle, aber ihr seid es: notwendig auf der Erde. Ihr erhaltet das Leben.“

Zweiter Teil, Kapitel 12, S. 312

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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