Karl Marx / Friedrich Engels - Das kommunistische Manifest

Das kommunistische Manifest

Das Kommunistische Manifest, erstmals 1848 veröffentlicht, prägte nicht nur die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern wurde auch zu einem zentralen Bezugstext zahlreicher linker Theorien und Bewegungen weltweit.

In prägnanter Sprache analysieren Marx und Engels die gesellschaftlichen Klassenverhältnisse und entwickeln das Ziel einer klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.

In konzentrierter Form fasst das Manifest die Theorie des historischen Materialismus zusammen und formuliert den revolutionären Anspruch einer weltweiten Umwälzung der bestehenden Eigentumsverhältnisse.

Diese Ausgabe orientiert sich am Text der letzten von Engels betreuten deutschen Fassung von 1890. Neben dem eigentlichen Manifest enthält sie sämtliche von Marx und Engels verfassten Vorreden sowie alle erklärenden Anmerkungen.

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Erstmals erschienen 1848. Hier frisch aufgelegt als Taschenbuch-Neuausgabe in gut lesbarer Schriftgröße.

Karl Marx / Friedrich Engels. Manifest der Kommunistischen Partei. Erstdruck: Manifest der Kommunistischen Partei. Office der Bildungs-Gesellschaft für Arbeiter von J. E. Burghard, London 1848. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt dem Text der letzten von Engels besorgten deutschen Ausgabe von 1890, sämtliche Vorreden und Anmerkungen enthaltend, in: Dietz Verlag, Berlin 1972.

ISBN: 9783753800127
Juni 2025 – 52 Seiten
Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2025.

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Berühmte Zitate

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“

Einleitung, S. 20 der LIWI-Ausgabe

„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.“

Kapitel I, S. 21

„Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.“

Kapitel I, S. 23

„Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose ›bare Zahlung‹.“

Kapitel I, S. 23

„Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen.“

Kapitel I, S. 24

„Die nationale Einseitigkeit und Beschränktheit wird mehr und mehr unmöglich, und aus den vielen nationalen und lokalen Literaturen bildet sich eine Weltliteratur.“

Kapitel I, S. 24

„Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.“

Kapitel I, S. 32

„In diesem Sinn können die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen.“

Kapitel II, S. 33

„Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben.“

Kapitel II, S. 37

„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“

Kapitel II, S. 38

„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.“

Kapitel IV, S. 50–51

„Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

Kapitel IV, S. 51

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 26. August 2026

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