Friedrich Engels - Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft

Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft

Mit „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ legte Engels eine kompakte Einführung vor, die bald zu einem der meistgelesenen Texte des Marxismus wurde.

In dieser Schrift grenzt Engels den „utopischen“ Sozialismus scharf vom „wissenschaftlichen“ Sozialismus ab.
Er macht deutlich, dass soziale Befreiung nicht aus wohlmeinenden Reformplänen entsteht, sondern aus den realen Kämpfen einer von der kapitalistischen Ordnung erzeugten Arbeiterklasse.

So wird der Sozialismus zur Theorie, die die inneren Widersprüche des Kapitalismus erklärt und die Möglichkeit seiner Überwindung begründet.
Erstmals erschienen 1880. Hier frisch aufgelegt als Taschenbuch-Neuausgabe in gut lesbarer Schriftgröße.

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Friedrich Engels. Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft. Erstdruck in französischer Sprache in: La Revue socialiste, in drei Teilen am 20. März, 20. April und 5. Mai, Paris 1880. Erstdruck in deutscher Sprache: Schweizerische Genossenschaftsbuchdruckerei, Hottingen (Zürich) 1883.

Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Karl Marx, Friedrich Engels: Werke. Dietz-Verlag, Berlin 1962.

ISBN: 9783753802428
Dezember 2025 – 52 Seiten
Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2025.

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Berühmte Zitate

„Der Staat wird nicht »abgeschafft«, er stirbt ab.“

Kapitel III, S. 43 der LIWI-Ausgabe

„Der moderne Staat, was auch seine Form, ist eine wesentlich kapitalistische Maschine, Staat der Kapitalisten, der ideelle Gesamtkapitalist.“

Kapitel III, S. 41

„An die Stelle der Regierung über Personen tritt die Verwaltung von Sachen und die Leitung von Produktionsprozessen.“

Kapitel III, S. 43

„Die Natur ist die Probe auf die Dialektik.“

Kapitel II, S. 25

„Die gesellschaftlich wirksamen Kräfte wirken ganz wie die Naturkräfte: blindlings, gewaltsam, zerstörend, solange wir sie nicht erkennen und nicht mit ihnen rechnen.“

Kapitel III, S. 42

„Mit dieser Behandlung der heutigen Produktivkräfte nach ihrer endlich erkannten Natur tritt an die Stelle der gesellschaftlichen Produktionsanarchie eine gesellschaftlich-planmäßige Regelung der Produktion nach den Bedürfnissen der Gesamtheit wie jedes einzelnen.“

Kapitel III, S. 42

„Die Anarchie innerhalb der gesellschaftlichen Produktion wird ersetzt durch planmäßige bewußte Organisation. Der Kampf ums Einzeldasein hört auf.“

Kapitel III, S. 45

„Erst von da an werden die Menschen ihre Geschichte mit vollem Bewußtsein selbst machen, erst von da an werden die von ihnen in Bewegung gesetzten gesellschaftlichen Ursachen vorwiegend und in stets steigendem Maß auch die von ihnen gewollten Wirkungen haben.“

Kapitel III, S. 46

„Es ist der Sprung der Menschheit aus dem Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit.“

Kapitel III, S. 46

„Diese beiden großen Entdeckungen: die materialistische Geschichtsauffassung und die Enthüllung des Geheimnisses der kapitalistischen Produktion vermittelst des Mehrwerts verdanken wir Marx. Mit ihnen wurde der Sozialismus eine Wissenschaft, die es sich nun zunächst darum handelt, in allen ihren Einzelnheiten und Zusammenhängen weiter auszuarbeiten.“

Kapitel II, S. 30

„Um aus dem Sozialismus eine Wissenschaft zu machen, mußte er erst auf einen realen Boden gestellt werden.“

Kapitel I, S. 22

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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