Das Geld

In „Das Geld“ führt Émile Zola mitten in die Finanzwelt des Paris der 1860er Jahre und erzählt von der Faszination wie von der zerstörerischen Kraft des Geldes.

Im Zentrum steht Aristide Saccard, ein rastloser Spekulant, der nach seinem Bankrott ein neues Finanzimperium errichten will. Seine Banque Universelle zieht reiche Investoren ebenso an wie kleine Sparer, die von gesellschaftlichem Aufstieg und schnellem Wohlstand träumen.

Zola verfolgt den Börsenrausch durch alle sozialen Schichten.

Er zeigt die Euphorie steigender Kurse, die Verführung durch scheinbar unbegrenzten Reichtum und schließlich die verheerenden Folgen des Zusammenbruchs.

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Ein großer, erstaunlich aktueller Roman über Spekulation, Selbsttäuschung und die Macht des Geldes.

Hier in der beliebten Übersetzung von Armin Schwarz als Taschenbuch-Neuausgabe.

Émile Zola. Das Geld. Die Rougon-Macquart. Band XVIII. Vollständige Übersetzung von Armin Schwarz. Erstdruck des französischen Originals: Émile Zola: L’Argent, G. Charpentier, Paris 1891.

Erstdruck der deutschen Übersetzung: Émile Zola: Das Geld. Die Rougon-Macquart. Band XVIII, Gustav Grimm’s Verlag, Budapest, 1893-1899. Die Rechtschreibung wurde beibehalten, offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026.

EAN: 9783753805177
Der große Roman über Börsenrausch, Spekulation und die Macht des Geldes.

22,0 cm / 16,0 cm / 2,4 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
September 2026 – 336 Seiten

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Berühmte Zitate

„Die Spekulation ist der Köder des Lebens, die ewige Begierde, die uns zwingt zu kämpfen und zu leben…“

Kapitel IV, S. 111 der LIWI-Ausgabe

„Ach, das Geld! das Fäulniß erregende, vergiftende Geld, welches die Seelen austrocknet, die Güte, die Zärtlichkeit, die Liebe zu den Anderen daraus verscheucht!“

Kapitel VII, S. 183

„Alles Gute kam vom Gelde und auch alles Schlechte.“

Kapitel VII, S. 187

„Alle unsere Krisen, unsere ganze Anarchie stammt von da. Das Geld muß getödtet werden.“

Kapitel IX, S. 238

„Jede Gesellschaft, die an der Börse herrschen will, um den Kurs ihrer Aktien aufrecht zu erhalten, ist verurtheilt.“

Kapitel X, S. 264

„Ach, die Freude am Dasein: gibt es denn im Grunde noch eine andere? Die Freude am Leben, so wie es ist, in seiner Kraft, so abscheulich es auch sei, mit seiner ewigen Hoffnung!“

Kapitel XII, S. 334

„Warum soll man das Geld für alle die Unfläthigkeiten und alle die Verbrechen, deren Ursache es ist, büßen lassen? Ist die Liebe weniger besudelt, sie, die das Leben zeugt?“

Kapitel XII, S. 336

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 08. September 2026

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