
Arsène Lupin – Die Dame mit den grünen Augen
Gentleman Arsène Lupin ist für sein Talent bekannt, sich zu verkleiden und mehrere Identitäten anzunehmen, um seine Verbrechen zu begehen und kriminalistische Rätsel zu lösen.
Neben seiner Begabung für Verkleidungen wendet er auch seinen ausnehmend scharfen Verstand an – Fähigkeiten, mit denen er jedes Rätsel löst.
Seine manchmal kindliche, mal charmante und mal spöttische Seite, gepaart mit einem geheimnisvollen Charakter, haben ihn zu einer beliebten Figur gemacht, die den Gentleman-Thief der Belle Époque verkörpert.
Im Fall „Die Dame mit den grünen Augen“ taucht eine ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Frau auf:
„Zwei Dinge machten auf Raoul sofort einen starken Eindruck: die glückliche und natürliche Heiterkeit ihres Antlitzes und die starke verführerische Kraft zweier großer grüner Augen, die, jadefarben mit goldenen Streifen, den Blick, der ihnen einmal begegnet war, nicht wieder losließen.
Solche Augen sind für gewöhnlich sonderbar (…)“.
(Zitat S. 4 in diesem Buch, Übersetzer: Hans Jacob)
Worum geht es?
Im Paris der Belle Époque flaniert Arsène Lupin – hier unter dem Namen Raoul de Limésy – durch die Straßen, als ihm ein elegant geschniegelt auftretender Mann auffällt, der eine blonde englische Touristin mit blauen Augen verfolgt. Lupin hängt sich aus Neugier an diese Fährte.
Die Spur führt in eine Pâtisserie am Boulevard Haussmann – und dort begegnet Lupin dem eigentlichen Auslöser der Geschichte: einer jungen Frau, ebenfalls blond, aber mit auffallend grünen Augen. Ein Wortwechsel vor der Tür, eine eskalierende Szene, ein alter Herr mit Stock, ein abrupter Aufbruch: Binnen Minuten wird klar, dass hinter dem „Zufall“ ein Netz aus Absichten, Beobachtern und Gefahren steckt.
Kurz darauf verlagert sich das Geschehen in die Bewegung: Bahnhof, Reise, Abteile, Zwischenräume – und dann der Bruch in der Normalität. Was als unaufdringliche Verfolgung begann, schlägt in handfeste Bedrohung um. Lupin muss improvisieren, Rollen annehmen, blitzschnell entscheiden – und erkennt, dass die Geschichte der blauen Augen und die der grünen Augen auf eine Weise zusammengehören, die er anfangs nicht ahnen konnte.
Die Dame mit den grünen Augen – Für wen ist das Buch ideal?
Dieses Buch passt besonders gut, wenn du …
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klassische Spannung möchtest, aber ohne trockene Polizeiprozedur,
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Lupin als charmanten Taktiker liebst,
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die Dynamik eines Feuilleton-Romans schätzt (Tempo, Zuspitzung, Szenenwechsel),
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und ein Lupin-Abenteuer suchst, das Atmosphäre, Risiko und Verführung verbindet.
Buch-ISBN: 9783965425538
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Arsène Lupin – Die Insel der dreißig Särge
In Arsène Lupin – Die Insel der dreißig Särge steht zunächst nicht Lupin, sondern die mutige Véronique d’Hergemont im Zentrum: Während des Ersten Weltkriegs (Handlungszeit 1917) folgt sie einer Spur, die mit ihrem verschwundenen Vater und ihrem totgeglaubten Kind verknüpft ist.
Fast die gesamte Handlung spielt auf der unheimlichen, abgeschotteten Insel Sarek, wo Rätsel, Drohungen und eine Atmosphäre des Unwirklichen ineinandergreifen; der Roman mischt Kriminalhandlung mit deutlich fantastischen Elementen.
Lupin tritt erst auf, als die Bedrohungslage längst aufgebaut ist – dann aber als strategischer Gegenspieler der Finsternis, der Ordnung in das scheinbar Übernatürliche bringt.
Arsène Lupin heiratet
Arsène Lupin heiratet ist eine Sammlung leichterer, pointierter Lupin-Abenteuer im Stil der frühen Geschichten.
In Arsène Lupin heiratet bekommt man den charmanten Lupin „in Bestform“ – elegant, überlegen, oft schon mit einem Lächeln durch die gefährlichsten Situationen manövrierend – und mehrere Episoden spielen mit der Idee von Bindung, Verlobung oder gesellschaftlicher Rolle, ohne den Grundton der raffinierten Gauner- und Rätselunterhaltung zu verlieren.
Maurice Leblanc:
- Maurice Leblanc – Arsène Lupin – Die Dame mit den grünen Augen
- Maurice Leblanc – Arsène Lupin – Die Insel der dreißig Särge
- Maurice Leblanc – Arsène Lupin heiratet
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