Das Lob der Torheit

Erasmus von Rotterdams Das Lob der Torheit ist ein Meisterstück der europäischen Satire: leicht im Ton, scharf in der Sache, verspielt in der Form und bis heute erstaunlich gegenwärtig. Nicht Erasmus selbst tritt als Ankläger auf, sondern die Torheit – selbstbewusst, spöttisch und redselig – hält ihre eigene Lobrede und enthüllt dabei die Schwächen der Menschen.

Ihre Rede führt durch alle Stände und Lebensbereiche: Gelehrte, Kaufleute, Fürsten, Geistliche, Mönche, Theologen und Päpste erscheinen im Spiegel einer Welt, die lieber dem Schein folgt als der Wahrheit. Gerade weil die Torheit scheinbar lobt, wo sie in Wahrheit entlarvt, gewinnt Erasmus‘ Kritik ihre besondere Eleganz.

Erasmus von Rotterdam. Das Lob der Torheit. Übersetzt von Alfred Hartmann. Originaltitel: Moriae encomium, erschienen erstmals 1511 (mehrfach überarbeitet bis 1532).

Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit. Übersetzt von Alfred Hartmann. Birkhäuser Verlag, Basel 1929. Die Rechtschreibung wurde beibehalten, offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert. Vollständige Neuausgabe ohne Illustrationen, Göttingen 2026.

EAN: 9783753804194
Ins Deutsche übertragen von Alfred Hartmann. 22,0 cm / 16,0 cm / 0,6 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Mai 2026 – 80 Seiten

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2026

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