Das Lob der Torheit (illustriert)

Das Lob der Torheit gehört zu den wirkungsmächtigsten Satiren der europäischen Literatur. Was als spielerische Widmung an Thomas Morus beginnt, wird zu einer glänzenden Kritik an falscher Frömmigkeit, leerer Gelehrsamkeit und gesellschaftlicher Verblendung.

Mit beißendem Witz und humanistischer Eleganz lässt Erasmus von Rotterdam die Torheit selbst zu Wort kommen. Von ihrem Rednerpult aus preist sie ihre Macht über Menschen, Gelehrte, Fürsten, Mönche, Theologen und Päpste – und entlarvt gerade dadurch die Eitelkeit, Selbsttäuschung und Heuchelei einer ganzen Welt.

In der Übersetzung von Alfred Hartmann und mit den berühmten Illustrationen Hans Holbeins erscheint Erasmus‘ Meisterwerk als Klassiker humanistischer Ironie – geistreich, kühn und von unverminderter Schärfe und Lebendigkeit.

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Erasmus von Rotterdam. Das Lob der Torheit. Übersetzt von Alfred Hartmann. Mit den Illustrationen von Hans Holbein.

Originaltitel: Moriae encomium, erschienen erstmals 1511 (mehrfach überarbeitet bis 1532). Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Erasmus von Rotterdam: Das Lob der Torheit. Übersetzt von Alfred Hartmann. Mit den Holbeinischen Randzeichnungen, hrsg. von Emil Major, Birkhäuser Verlag Basel 1929. Die Rechtschreibung wurde beibehalten, offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.

Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

EAN: 9783753804071
Mit den Illustrationen von Hans Holbein. 22,0 cm / 16,0 cm / 0,9 cm ( B/H/T )
Mai 2026 – 120 Seiten

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Berühmte Zitate

„Ernstes ins Lächerliche ziehen, ist freilich plump; nichts aber ist feiner, als Lächerliches so gestalten, daß nichts weniger als Lächerliches herausschaut.“

Widmungsschreiben, S. 7 der LIWI-Ausgabe

„Was stimmte nun schöner zusammen, als wenn die Torheit selbst ihren Ruhm ausposaunt und selbst ihr Loblied singt? Denn wer vermöchte mich besser zu geben als ich mich selbst?“

Das Lob der Torheit, S. 10

„Was ist nun aber das Leben, oder besser: ist das überhaupt ein Leben, wenn man sich daraus die Lust wegdenkt?“

Das Lob der Torheit, S. 17

„Sie zeigt allein euch, wie ihr Freunde findet und schon gefundne dauernd euch verbindet.“

Das Lob der Torheit, S. 25

„Das Glück liebt nun einmal die Unvernünftigen, es liebt die Draufgänger und die Leute, die es mit dem Worte halten, »der Würfel sei gefallen!« Das Wissen dagegen macht schüchtern.“

Das Lob der Torheit, S. 94

„Das menschliche Leben [ist] nichts als ein kurzweiliges Spiel der Torheit.“

Das Lob der Torheit, S. 99

„Erkenntnis sei Gift für das Glück.“

Das Lob der Torheit, S. 109

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2026

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