Nikolai Gogol - Die Nase - Der Mantel

Die Nase / Der Mantel

„Am 25. März geschah in Petersburg etwas ungewöhnlich Seltsames. Der Barbier Iwan Jakowlewitsch (…) erwachte ziemlich früh am Morgen und roch den Duft von warmem Brot. (…) Jakowlewitsch zog des Anstandes halber einen Frack über sein Hemd, setzte sich an den Tisch, nahm etwas Salz, schnitt zwei Zwiebeln zurecht, ergriff das Messer, machte eine wichtige Miene und begann das Brot zu zerteilen. Als er es in zwei Hälften geschnitten hatte, blickte er hinein und sah darin zu seinem Erstaunen etwas Weißliches. Iwan Jakowlewitsch kratzte vorsichtig mit dem Messer und tastete mit dem Finger. ‚Es ist etwas Festes‘, sagte er sich, ‚was kann es sein?‘ Er bohrte mit den Fingern und zog eine Nase heraus!“

(Zitat auf S. 5 in diesem Buch)

Nikolai Gogol.Die Nase / Der Mantel. Übersetzt von: Alexander Eliasberg (Die Nase) und Korfiz Holm (Der Mantel). Erstdruck des Originals: Die Nase (¿¿¿), A. S. Puschkin Verlag, St. Petersburg 1836.Der Mantel (Schinel), A. S. Puschkin Verlag, St. Petersburg 1842. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Die Nase: Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1962.Der Mantel: Aufbau-Verlag, Berlin 1962.

ISBN: 9783965427242
Oktober 2024 – 56 Seiten
Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2024.

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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