Karl Marx - Lohn, Preis und Profit

Lohn, Preis und Profit

„Lohn, Preis und Profit“ gehört zu den klarsten ökonomischen Darlegungen von Karl Marx.
In verständlicher Sprache erklärt der Autor, wie Profit aus der Ausbeutung der Arbeitskraft entsteht – und warum Lohnsteigerungen allein die Machtverhältnisse nicht verändern.

Das Werk zählt bis heute zu den meistgelesenen Einführungen in die Ideen von Karl Marx.
Erstmals erschienen 1898. Hier frisch aufgelegt als Taschenbuch-Neuausgabe in gut lesbarer Schriftgröße.

Karl Marx. Lohn, Preis und Profit. Entstehung: Englischsprachiger Vortrag von Karl Marx unter dem Titel „Value, price, and profit“, gehalten auf den Sitzungen des Generalrats der Internationalen Arbeiterassoziation am 20. und 27. Juni 1865, verschriftlicht zwischen Ende Mai und dem 27. Juni 1865.

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Erstdruck englischsprachig: Karl Marx: Value, price, and profit. Addressed to working men. Ed. by Eleanor Marx Aveling. S. Sonnenschein, London 1898.

Erstdruck deutschsprachig: Karl Marx: Lohn, Preis und Profit. Vortrag gehalten im Generalrath der „Internationale“ am 26. Juni 1865 von Karl Marx. In: Die neue Zeit. Revue des geistigen und öffentlichen Lebens. 16. 1897-98, 2. Bd. 1898, Heft 27, S. 4-13. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Dietz Verlag, Berlin 1962.

ISBN: 9783753801704
November 2025 – 56 Seiten
Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2025.

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Berühmte Zitate

„Statt des konservativen Mottos: »Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes Tagewerk!«, sollte sie auf ihr Banner die revolutionäre Losung schreiben: »Nieder mit dem Lohnsystem!«“

Kapitel 14, S. 55 der LIWI-Ausgabe

„Was der Arbeiter verkauft, ist nicht direkt seine Arbeit, sondern seine Arbeitskraft, über die er dem Kapitalisten vorübergehend die Verfügung überläßt.“

Kapitel 7, S. 32

„Wissenschaftliche Wahrheit ist immer paradox vom Standpunkt der alltäglichen Erfahrung, die nur den täuschenden Schein der Dinge wahrnimmt.“

Kapitel 6, S. 31

„Die Werte der Waren sind direkt proportional der auf ihre Produktion angewandten Arbeitszeiten und umgekehrt proportional der Produktivkraft der angewandten Arbeit.“

Kapitel 6, S. 29

„Preis ist an sich nichts als der Geldausdruck des Werts.“

Kapitel 6, S. 29

„Wenn der Arbeitslohn sich ändert, wird der Profit sich in entgegengesetzter Richtung ändern. Wenn der Arbeitslohn fällt, so steigt der Profit; und wenn der Arbeitslohn steigt, so fällt der Profit.“

Kapitel 12, S. 42

„Täte sie das, sie würde degradiert werden zu einer unterschiedslosen Masse ruinierter armer Teufel, denen keine Erlösung mehr hilft.“

Kapitel 14, S. 55

„Sie sollte nicht vergessen, daß sie gegen Wirkungen kämpft, nicht aber gegen die Ursachen dieser Wirkungen; daß sie zwar die Abwärtsbewegung verlangsamt, nicht aber ihre Richtung ändert; daß sie Palliativmittel anwendet, die das Übel nicht kurieren.“

Kapitel 14, S. 55

„Die allgemeine Tendenz der kapitalistischen Produktion geht dahin, den durchschnittlichen Lohnstandard nicht zu heben, sondern zu senken.“

Kapitel 14, S. 56

„Gewerkschaften tun gute Dienste als Sammelpunkte des Widerstands gegen die Gewalttaten des Kapitals.“

Kapitel 14, S. 56

Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 26. August 2026

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