Fjodor Dostojewski - Die Flucht in mich selbst

Die Flucht in mich selbst

„Ich will dir gar nicht sagen, welche Wandlungen meine Seele, mein Glaube, mein Geist und mein Herz in diesen vier Jahren durchgemacht haben. Ich müßte lange erzählen. Doch die ewige Konzentration, die Flucht in mich selbst vor der bitteren Wirklichkeit, brachten ihre Früchte. Ich habe jetzt viele neue Bedürfnisse und Hoffnungen, an die ich früher nie gedacht habe. Dies sind aber für dich lauter Rätsel, und darum gehe ich daran vorüber. Ich will nur noch das eine sagen: vergiß mich nicht und hilf mir. Ich brauche Bücher und Geld. Schicke es mir, um Christi willen.“

(Zitat auf S. 52 in diesem Buch, aus dem Brief an den Bruder Michail, 1854)

Dostojewski war Zeit seines Lebens ein leidenschaftlicher Briefschreiber. Mal herzzerreißend um Geld oder Bücher bettelnd, mal scharfsinnig, analytisch und gesellschaftskritisch: Seine Briefe geben bis heute einen Einblick in seine Gefühlswelt und in die Verfasstheit seiner Zeit.

Eine Auswahl seiner Briefe, hier in gut lesbarer Schriftgröße frisch aufgelegt, in der vielgelesenen Übersetzung von Alexander Eliasberg.

Fjodor Dostojewski. Die Flucht in mich selbst. Aus den Briefen. Übersetzt von Alexander Eliasberg. Der Text dieser Ausgabe folgt dem Druck unter dem Titel: Briefe. Piper Verlag, München 1920.

ISBN: 9783965428300
Oktober 2024 – 244 Seiten
Neuausgabe, Göttingen 2024.

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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