Pinocchio

Carlo Collodis Pinocchio gehört zu den berühmtesten Kinderbuchklassikern der Welt:

die Geschichte einer lebendigen Holzpuppe, die lieber spielt als lernt, sich von falschen Freunden verführen lässt und doch immer wieder den Weg zu Geppetto und zur Fee mit den blauen Haaren zurückfindet.

Hinter den rasanten Abenteuern steht ein warmherziger Entwicklungsroman über Leichtsinn, Reue, Armut, Arbeit und die Kraft eines guten Herzens.

Diese Ausgabe enthält die klassischen schwarzweißen Illustrationen von Enrico Mazzanti, die bereits die erste italienische Buchausgabe von 1883 prägten.

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Seine klaren, ausdrucksstarken Zeichnungen bewahren den ursprünglichen Charakter der frühen Pinocchio-Ausgaben und zeigen die berühmte Holzpuppe nicht als moderne Märchenfigur, sondern als eigenwillige, kantige Gestalt aus Collodis Welt.

Der Text folgt der klassischen deutschen Übersetzung von Anton Grumann, die erstmals 1913 erschien und seitdem vielfach nachgedruckt wurde. So verbindet diese Ausgabe den vertrauten deutschen Pinocchio-Ton mit den historischen Illustrationen der frühen italienischen Buchtradition. Carlo Collodi. Pinocchio.

Mit den Illustrationen von Enrico Mazzanti. Übersetzung von Anton Grumann. Die Illustrationen von Enrico Mazzanti erschienen erstmals 1883 in: Le Avventure di Pinocchio. Storia di un Burattino. Libreria Editrice Felice Paggi, Florenz 1883. Die Übersetzung von Anton Grumann erschien erstmals unter dem Titel: Die Geschichte vom hölzernen Bengele, lustig u. lehrreich f. kleine u. große Kinder, Übersetzung von Pinocchio. Verlag Herder, Freiburg i. Br. 1913. Neuausgabe, Göttingen 2026.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

EAN: 9783753804491
Juni 2026 – 156 Seiten

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Berühmte Zitate

Jawohl, mein Freund, die Lügen erkennt man gleich. Alle haben kurze Beine und die meisten dazu noch eine lange Nase.

Siebzehntes Stück, Seite 62 der LIWI-Ausgabe.

Ich lache über die Dummen, die nicht alle werden, über jene Tölpel, die sich von jedem Gauner betrügen lassen.

Achtzehntes Stück, Seite 68.

Am eigenen Leibe habe ich es bitter genug erfahren müssen, daß die ungezogenen Kinder ins Unglück kommen und nie etwas Gutes erreichen.

Zwanzigstes Stück, Seiten 70–71.

Jawohl, mein Kind; von dir allein hängt es nun ab, daß ich mein Versprechen erfülle.

Fünfundzwanzigstes Stück, Seite 91.

Was kümmert mich das Geld. Der Esel war mein Freund.

Neununddreißigstes Stück, Seite 150.

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2026

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