Geschichte des Fräuleins von Sternheim

Sophie von Sternheim ist jung, gebildet und von aufrichtiger Tugend. Doch die Welt, in die sie nach dem Tod ihres Vaters gerät, ist von Macht, Verstellung und Berechnung geprägt.

Am Hof soll sie zur Spielfigur politischer Interessen werden. Sophie versucht, ihre Würde zu bewahren, doch ihre Sehnsucht nach moralischer Gewissheit macht sie anfällig für Täuschung. Eine verhängnisvolle Scheinehe, Entführung und gesellschaftliche Ächtung führen sie an die Grenzen ihres Glaubens an das Gute – und doch bleibt sie ihrem inneren Maßstab treu.

Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim ist ein Schlüsselwerk der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts: empfindsam, moralisch, psychologisch fein beobachtet – und der erste deutschsprachige Roman einer Frau.

Buch bestellen

(Anzeige / Affiliatelink)*

buch amazon
buch thalia
buch geniallokal

Hier nach der Erstausgabe von 1771 als Taschenbuch-Neuausgabe.
Sophie von La Roche. Geschichte des Fräuleins von Sternheim. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Sophie von La Roche: Geschichte des Fräuleins von Sternheim. Von einer Freundin derselben aus Original-Papieren und anderen zuverlässigen Quellen gezogen. Herausgegeben von C. M. Wieland. Vollständiger Text nach der Erstausgabe von 1771. Herausgegeben von Günter Häntzschel, Winkler Verlag, München 1976. Mit einer Abbildung: Marie Sophie von La Roche, Gemälde von Georg Oswald May, um 1776, Gleimhaus Halberstadt. Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026.
EAN: 9783753804217
Der erste deutschsprachige Roman einer Frau – ein Meilenstein der Aufklärung und Empfindsamkeit. 22,0 cm / 15,5 cm / 1,8 cm ( B/H/T )
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
Mai 2026 – 244 Seiten

Buch bestellen

(Anzeige / Affiliatelink)*

buch amazon
buch thalia
buch geniallokal

Berühmte Zitate

Unser Herz und Verstand sind dem Schicksal nicht unterworfen. Wir können ohne eine adelige Geburt edle Seelen und ohne großen Rang einen großen Geist haben.

Fräulein von Sternheim an Frau T*, Seite 111.

»Ich wähle nicht; ich will meine Freiheit genießen, die ich durch so viele Bitterkeit erkaufen mußte.«

Madam Leidens an Emilien, Seite 174.

Überfluß ist, wenn Sie ihm die Gewalt der Wohltätigkeit nehmen, kein Glück, meine liebe Emilia.

Madam Leidens an Emilia, Seite 198.

Ich würde strafbar sein, wenn ich nicht alle Gelegenheit anwendete, um meine Freiheit zu erlangen, da sich edle Mittel dazu anbieten.

Zu Ende des Brachmonats, Seite 217.

Buch bestellen

(Anzeige / Affiliatelink)*

buch amazon
buch thalia
buch geniallokal

Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 16. Mai 2026

Buchempfehlungen – Listen zum Stöbern:

„Die besten Bücher“ – Auswahl des LIWI Blogs:

„Literaturpreis – Gewinner“: