Die Welt von Gestern - Stefan Zweig

Ich sehe dich in tausend Bildern – Geistliche Lieder

„Ich sehe dich in tausend Bildern,
Maria, lieblich ausgedrückt,
Doch keins von allen kann dich schildern,
Wie meine Seele dich erblickt.

Ich weiß nur, daß der Welt Getümmel
Seitdem mir wie ein Traum verweht,
Und ein unnennbar süßer Himmel
Mir ewig im Gemüte steht.“

(Zitat S. 31 in diesem Buch – Geistliches Lied Nr. XV)

Die berühmten Gedichte der „Geistlichen Lieder“ entstanden parallel zur Arbeit am „Heinrich von Ofterdingen“ und den „Hymnen an die Nacht“ in den Jahren 1799 bis 1800. Novalis, mit bürgerlichem Namen Friedrich von Hardenberg, versuchte mit diesen Gedichten mehr Lebendigkeit, aber auch mehr Mystik in die Kirchenlieder seiner Zeit zu bringen. Die „Geistlichen Lieder“ wurden nach ihrem Erscheinen rasch erfolgreich und zählen bis heute zu den beliebtesten und meistgelesenen Werken des Autors.

Novalis wurde am 2. Mai 1772 geboren und starb am 25. März 1801. Aus Anlass des Novalis-Jubiläums (250. Geburtstag des Dichters am 2. Mai 2022) liegt die Sammlung der „Geistlichen Lieder“ hier in einer Taschenbuch-Neuausgabe vor.

Novalis.
Ich sehe dich in tausend Bildern – Geistliche Lieder.
Erstdruck (nur Nr. I – Nr. VII) in: Musenalmanach auf das Jahr 1802, Cotta, Tübingen, 1801;
Erstdruck (vollständig Nr. I – Nr. XV) in: Schriften, hg. v. F. Schlegel und L. Tieck, Realschulbuchhandlung, Berlin 1802.
Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Reclam Verlag, Stuttgart 1997.

Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2022.

Buch-ISBN: 9783965425514

LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

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