Thomas Mann - Tonio Kröger

Tonio Kröger

In der Figur Tonio Krögers verdichtet Thomas Mann das Thema des Künstlers als Außenseiter, „der mit Notwendigkeit in die Irre“ geht, weil es für ihn keinen einfachen, geraden Lebensweg gibt.

Tonio steht zwischen Geist und Leben, zwischen ironischer Distanz und der sehnsüchtigen Zuwendung zu den „Gewöhnlichen“, die er bewundert und zugleich beneidet.

Die Novelle verbindet feine psychologische Beobachtung mit poetischer Selbstreflexion und zeigt, wie aus innerem Zwiespalt ein eigenständiges, melancholisch gefärbtes Künstlertum erwächst.

Erstmals erschienen 1903. Hier als Taschenbuch-Neuausgabe.

Thomas Mann. Tonio Kröger. Erstdruck: Neue Deutsche Rundschau, Jg. 14, Heft 2, Seite 113-151, Februar 1903. Erste Buchausgabe: S. Fischer Verlag, Berlin 1913.

Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 1964. Die Rechtschreibung wurde beibehalten, offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert.

ISBN: 9783753802466
Januar 2026 – 52 Seiten
Vollständige Neuausgabe, Göttingen 2026.

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Verfasst von Thomas Löding, LIWI Blog, zuletzt aktualisiert am 05. Januar 2026

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