E. T. A. Hoffmann Die Bergwerke zu Falun

Die Bergwerke zu Falun

„Elis horchte hoch auf; des Alten seltsame Weise, von den unterirdischen Wundern zu reden, als stehe er gerade in ihrer Mitte, erfaßte sein ganzes Ich. Er fühlte seine Brust beklemmt, es war ihm, als sei er schon hinabgefahren mit dem Alten in die Tiefe, und ein mächtiger Zauber halte ihn unten fest, so daß er nie mehr das freundliche Licht des Tages schauen werde. Und doch war es ihm wieder, als habe ihm der Alte eine neue unbekannte Welt erschlossen, in die er hineingehöre, und aller Zauber dieser Welt sei ihm schon zur frühsten Knabenzeit in seltsamen geheimnisvollen Ahnungen aufgegangen.“

E. T. A. Hoffmann.
Die Bergwerke zu Falun.
Erstdruck in: Die Serapions-Brüder. Gesammelte Erzählungen und Märchen, Erster Band, Berlin 1819.
Durchgesehener Neusatz, Textgrundlage ist die Ausgabe: Winkler Verlag, München 1976.

Neuausgabe, LIWI Verlag, Göttingen 2020.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag

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